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Aida Vita

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wehmut

Es ist eine helle Nacht, und ich liege wach neben dir und zeichne die Linien deines Gesichts nach. Nur noch heute, nur noch ein paar Stunden und mir ist weh. Man kann krank werden, nur davon, das man liebt. Ich bin nicht so, eigentlich bin ich ganz anders, ich bestimme mein Leben selbst und nie, nie, niemals würde ich zugeben, das ich mich unvollständig fühle ohne dich. Das ist verachtenswert, eigentlich. Denn zwei Halbe werden kein Ganzes. Du lächelst mich an, du bist wie immer wortlos, du hälst nichts vom reden, vom schreiben. Wenn es nach dir ginge müssten alle Menschen in Herzen und Augen lesen und wissen. Und mir scheint es oft, als wüsstest du es wirklich und mich beängstigt die Vorstellung. Gleich werde ich aufstehen und die Taschen packen und dich zurücklassen für lange Zeit und nicht wissen, ob ich überhaupt wiederkehren darf, zu dir. Ich kenne dich so viele Jahre und ich kenne dich doch nicht. In vergangenen Zeiten bin ich vor dir geflohen, und vor dem was du machst mit mir, aus mir. Bin vor den Tiefen zurückgeschreckt und vor der Hingabe, die sich wie selbstverständlich einstellt, wenn du mit mir schläfst, die mich öffnet, nicht nur den Körper, sondern die Seele, mein ganzes Sein und die mich noch Tage später verletzlich sein lässt. Alle Maskerade fällt, jeder Schutz, jeder Floskel enttarnt sich selbst, zu dir kann ich nur pur sein und das gerade das fällt mir so unendlich schwer. Deine Hände wandern über meine Haut und lösen kleine Brände aus, die in der Nachtluft wieder abkühlen. "Bleibst du diesmal?" fragst du? Vielleicht nur ein paar Tage länger? Ich schüttle den Kopf, ich kann nicht, Und nicht nur weil ich Pflichten habe, weil ich mich gebunden habe, weil ich verwoben bin mit Menschen, die mit mir rechnen, nein weil ich fliehen muss vor dir, weil ich mich wieder zusammensammeln muss, weil von mir nichts als Scherben blieben wäre ich auch nur einen Tag zu lang bei dir. Wie Fäden, wie Spinnweben binden mich Gefühle an dich und ich werde Wochen brauchen sie zu entwirren und jedes Sehnen zu mir zurückzuholen. Wenn ich dich dann fast vergessen habe und nicht mehr weiß was du mir bist, wenn es gleichgültig geworden ist, ob ich bleibe oder komme, dann werde ich wieder da sein. Und es erneut versuchen, dich zu erleben. Und mich, so wie ich nur bin mit dir. "Ich dich auch!" sagst du.
22.2.08 08:15
 


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